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 Archiv 2004

17. November 2004
>> Luruper Wochenblatt <<

„Venske, der Wortvirtuose!”


„Spätlese trocken" schenkte Venske im JUKS aus.

hb - SCHENEFELD. Henning Venske, seines Zeichens Kabarettist und den gebürtigen Spätsechzigern noch als Busenkumpel von Sesamstraßen-Zottel Samson ein Begriff, gastierte am Mittwoch mit seinem Bühnenprogramm „Spätlese trocken" im Jugend- und Kommunikationszentrum Schenefeld (JUKS).


Zum etwas anderen, neuen Programm von Henning Venske, bei dem er weniger die tagesaktuelle Politik ins kabarettistische Visier nimmt, als vielmehr die sie umspülende Kultur, schauten etwa 140 Zuschauer im Osterbrooksweg 25 vorbei.

Wortvirtuose Venske legte sich umgehend ins Zeug: Nach einem zweiminütigen Fremdwörter-Feuerwerk kam selbst der Belesenste unter den vorwiegend ältere Semestern in den Zuschauerrängen nicht mehr mit. Verdutzt schauten sich Sitznachbarn gegenseitig fragend an. „Ich lege keinen Wert darauf, dass Sie mich verstehen, es reicht mir, dass ich mich selbst nicht verstehe", beruhigte Venske diejenigen, die am eigenen Intellekt zu zweifeln begannen.

Danach las der bekennende „neopostmoderne Traditionsavantgardist", der seine Schlafanzüge stets auf der Documenta in Kassel erwirbt, dem Publikum mit Traktaten über Szene und Popkultur, Buch und Boulevard sowie Theater, Film und Fernsehen die Leviten.

Auch Kalauer ä la „Die Araber lesen von rechts nach links. Deshalb haben Krimis dort auch keine Chance, weil die immer am Ende anfangen", hatten an diesem Abend sehr wohl eine Chance beim Publikum; fröhliche Parodien auf große Schriftstellerund die, die sich dafür halten, ebenfalls. So outete er Günther Grass als Petze und proklamierte Dieter Bohlen zum deutschen Weltkulturerbe, um anschließend noch eine Breitseite auf das schwulstige und hoch trabende Feuilleton an sich zu feuern: „Das sind Dinge, die man locker auch in einem Satz hätte weglassen können!'

Hatte man sicherlich, doch wie wäre dieser Abend ohne die grammatikalischen Blutgrätschen aus führenden Denkerfedem verlaufen? Sicherlich bei weitem nicht so humorig und trocken -bitte nachschenken!

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